Postkarte eines deutschen Kriegsgefangenen in der UDSSR während des Zweiten Weltkrieges

Gerhard Simon

Das Reichssicherheitshauptamt verhinderte die Zustellung von Kriegsgefangenenpost aus der UdSSR. Man wollte offensichtlich die Heimat über die Lage der Kriegsgefangenen zur Stärkung der Wehrkraft im Unklaren lassen.




Der gezeigte Beleg ist der einzige aus der Kriegszeit in Sammlerhand. Der Kriegsgefangene Hans Harranth war im Sept. 1943 in Gefangenschaft geraten. Er schrieb aus dem Gefangenenlager 35 Lebedjan, ca. 300 km südlich Moskau und ca. 180 km hinter der damaligen Front gelegen. Er versuchte über seinen "Kameraden" in einem Gefangenlager in Süd-Australien seine Frau in Wien zu benachrichtigen.


Leihgabe Steffen Werner

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